Gesundheitsförderung durch Sport

Sport und Gesundheit – Sport ist manchmal die beste Medizin! Denn Sport wirkt sich fast auf jeden Teil des Körpers positiv aus und kann Symptome lindern:

Sport und Gesundheit

Sport hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit (c) istock.com/ Christopher Futcher

  • Sport macht schlank
  • Sport kann Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern
  • Sport stärkt das Herz
  • Sport verhindert Diabetes (erhöhte Blutzuckerwerte)
  • Sport hilft bei Burnout und Depressionen

Zusammenhang von Sport und Gesundheit

Wer Sport treibt verbraucht Energie und beansprucht seine Muskeln. Wenn man zudem entsprechend seine Ernährung anpasst und auf seine Kalorienzufuhr achtet, kann man mit Hilfe von Sport bzw. entsprechenden Übungen abnehmen. Auch weil man durch Bewegung Muskeln aufbaut und diese mehr Energie benötigen als Fett.

Sport ist aber auch gut für unsere Gesundheit, weil durch Bewegung festspaltende Enzyme freigesetzt werden, die verhindern, dass sich Fette an den Gefäßen festsetzen und diese verstopfen. Im schlimmsten Fall kann es dann zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen.

Wie gesagt, Sport beansprucht die menschlichen Muskeln und so auch den Herzmuskel. Durch Sport wird das Herz stärker und kann damit sogar Herzrhythmusstörungen vorbeugen.

Im frühen Stadium von Diabetes kann Sport die Insulinresistenz umkehren und stellt sich damit als Mittel zur Vorbeugung von Erkrankungen heraus.
Zudem sind Menschen, die Sport treiben, weniger anfällig für Verspannungen entlang der Wirbelsäule, und daraus resultierende Kopfschmerzen, sowie Knochenbrüchen, was vor allem auch im Alter vor Osteoporose schützt.

Laut einer Studie von der Duke Universität in North Carolina wirkt sich Sport positiv auf die Stimmung von Menschen aus. Nach einem Lauftraining, welches im Rahmen der Studie durchgeführt wurde, waren die Probanden besser gelaunt und unternehmungslustiger. Auch soll Sport von negativen Gedanken ablenken und hilft sogar Krebspatienten. Die Sporthochschule Köln konnte nachweisen, dass Menschen mit Brustkrebs, Lymphomen oder Leukämie durch Sport ihre therapiebedingten Erschöpfungen entgegenwirken konnten.

Unterschied Bewegung und Sport

Bewegung und Sport – Medikamente ohne Nebenwirkungen. Natürlich ist es nicht allen Menschen möglich im Leistungsport aktiv zu werden. Das ist auch gar nicht nötig, um Sport und Gesundheit zu vereinen. Denn es gibt zahlreiche Übungen, die jeder gesunde Mensch einfach zu Hause oder im Fitnessstudio durchführen kann. Auch kann man ein Ausdauertraining in Form von Schwimmen, Radfahren oder Laufen durchführen. Sinnvoll ist es auch immer einen Mix aus Krafttraining und Ausdauertraining in seinen Alltag zu integrieren.

Sport und Gesundheit in den Alltag integrieren

Mehr Bewegung kann man mit ganz einfach Mitteln in den Alltag integrieren (c) istock.com/ DrGrounds

Oft hilft es schon mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, zum Beispiel statt dem Bus das Fahrrad zu nehmen, oder statt der Rolltreppe die Treppe. Dazu ist es vielleicht sinnvoll, den Unterschied von Bewegung und Sport zu klären: Als Bewegung wird im Grunde all das bezeichnet, was wir im Alltag machen – der Gang zur Arbeit, nach Hause und was man zwischendurch noch erledigt. In der Wissenschaft wird dann von Bewegung gesprochen, wenn man mindestens 30 Prozent seine körperlichen Leistungsfähigkeit aufwendet. Von Sport wird hingegen gesprochen, wenn wir einen Trainingsreiz setzen, zum Beispiel für die Ausdauer oder Kraft, wissenschaftlich bedeutet das, ca. über 40 Prozent körperliche Leistungsfähigkeit. Ein weiterer Unterschied ist das Ziel, das man mit Bewegung bzw. Sport und Gesundheit verfolgt. Mit Bewegung verfolgen wir das Ziel unseren Alltag zu meistern. Mit Sport hingegen will man sich entweder fitter fühlen, abnehmen oder einfach nur Spaß bei verschiedenen Sportarten haben.
Menschen sollten Sport als eine Art Wohlfühlfaktor sehen, auf keinen Fall als ein Zwang. Man muss quasi lernen, dass Sport bzw. Bewegung etwas gutes für den Körper und Geist tut und sich entsprechend an die neue Gestaltung der Alltags gewöhnen. Sportmuffel können es ja auch zunächst mit mehr Bewegung probieren, indem sie ihr Leben aktiver gestalten. Mehr Unternehmungen an der frischen Luft, statt auf dem Sofa sitzen und fernsehen. Oder eben einfach die Treppen und das Fahrrad zur Arbeit benutzen.

Wie viel Sport ist gesund

Genauso wie Sport zur Gesundheitsförderung beiträgt, kann zu viel Sport sich zum Beispiel auch negativ auf das Herz auswirken. Zum Beispiel wenn man täglich mehrere Stunden intensiv trainiert. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 150 Minuten mäßige körperliche Belastung oder 75 Minuten intensives Training pro Woche. Als Richtwert ist das sicher für viele ein guter Wert. Allerdings ist das natürlich auch abhängig vom Alter, Trainingsstand und Trainingsziel. Beginnt jemand im fortgeschrittenen Alter mit dem Training und ist dazu noch übergewichtig, sollte dieser natürlich langsamer anfangen und auch auf ein intensives Training verzichten. Hingegen Leistungssportler sicherlich deutlich mehr trainieren. Ratsam ist es auf jeden Fall das Vorhaben mit einem Arzt zu besprechen und vorab einen Gesundheitscheck durchzuführen.

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