Winter – wie schütze ich mich vor Grippe und co.?

Erkrankungen im Winter vorbeugen und gut durch den Winter kommen!

Was ist Grippe genau?

Der Winter kann für den Körper einige Gefahren mit sich bringen. Oft zieht die Grippe mit den kalten und frostigen Temperaturen ein. Doch als gesunder Mensch muss man in der Regel vor der Grippe im Winter keine Angst haben. Denn schwere und tödliche Verläufe sind zum Glück selten. Das ist immer auch abhängig von der schwere der Grippewelle.  Achtsamer sollten sogenannte Risikogruppen sein, dazu zählen:

  • Personen mit chronischen Erkrankungen (z. B. Herz,- Lungenleiden, Diabetes)
  • Menschen über 60 Jahren
  • Personen mit Immundefekten
  • Schwangere

Als Grippe bezeichnet man eine hochansteckende Infektionskrankeit,

Grippe: Besser impfen

Impfung gegen Grippe

die durch Influenza-Viren ausgelöst wird. Die Grippe ist nicht mit einer Erkältung oder einem grippalem Infekt gleich zusetzten. Die Viren verändern sich von Jahr zu Jahr sehr stark, daher hat der Mensch nicht genug eigene Abwehrkräft und der einzige Schutz ist daher eine Impfung.  Der Grund, warum es vor allem in Winter zu einer Häufung von Grippeerkrankungen kommt, liegt daran, dass die Menschen sich mehr drin aufhalten und es in geschlossenen Räumen leichter zu einer Ansteckung per Tröpfcheninfektion kommen kann. Außerdem ist das Immunsystem bei vielen im Winter eh geschwächter, als im Sommer.

Nicht verwechseln mit einer Erkältung

Eine Erkältung, auch grippaler Effekt genannt ist die häufigste Erkrankung überhaupt. Erwachsene kommen dabei auf 2 bis 3, Kinder die sich im Vorschulalter befinden sogar 4- bis 8-mal pro Jahr. Die Symptome sind eine Infektion der oberen Atemwege, wobei das Immunsystem geschwächt wird. Viren stellen dabei die Erreger dar, in einigen wenigen Fällen können auch Bakterien als Ursache gelten.
Eine typische Erkältung hat folgende Symptome:

  • Hals- und Kopfschmerzen
  • Heiserkeit
  • Schnupfen
  • Husten

Ein grippaler Effekt hat zwar ähnliche Symptome wie eine Grippe, wobei das Immunsystem deutlich geschwächt wird, doch verläuft diese sehr leicht und unauffällig. Eine Erkrankung mit grippalem Effekt kündigt sich in den meisten Fällen mit Scherzen oder Kratzen im Hals an. Allerdings verläuft so eine Erkältung oft harmlos ab. In vielen Fällen ist so eine Erkrankung innerhalb von 8 bis 10 Tagen auskuriert. Eine schwere Grippe wird in den meisten Fällen im Krankenhaus behandelt, daher ist es wichtig im Frühstadium genau zu diagnostizieren, ob es sich um eine echte Grippe handelt, oder „nur“ ein grippaler Effekt vorliegt.

 

Tipps für den Alltag

Eine 100 prozentige Vorbeugung für eine Erkältung gibt es nicht. Jedoch können Tipps im Alltag, das Immunsystem stärken, sodass das Risiko einer Erkrankung drastisch zurück geht. Wichtig ist es im Winter genügend Vitamine zu sich zu nehmen. Gerade Vitamin C ist besonders wichtig und in vielen winterlichen Obstsorten wie zum Beispiel Orangen enthalten.

Tee für kalte Jahreszeiten

Warmer Tee im kalten Winter

Eine ausgewogene Ernährung mit frischen Zutaten und einer abwechslungsreichen Kost ist ebenfalls für den Körper sehr gut. Genügend Flüssigkeit in Form von Wasser sollte ebenfalls zu sich genommen werden! Wohltuend ist auch immer ein heißer Tee. Sollte man im Winter keine frischen Früchte haben, kann man auch auf gefriergetrocknete Früchte zurückgreifen. Die Grippe ist eine virale Infektion und kann durch Keime aufgenommen werden. Wer ein sehr gutes Immunsystem hat, der kann die Krankheitserreger oftmals schon ausschwemmen, bevor sie ausbrechen. Die gesunde Ernährung spielt ebenso eine Rolle, wie genügend frische Luft und Sport im Alltag.

Depressionen im Wintern

Aber auch weitere Erkrankungen lauern im Winter. So gibt es beispielsweise oftmals die Winterdepression zu befürchten. Wenn die Tage grauer, dunkler und kälter werden, dann ist auch der Organismus und Geist angeschlagen. Um Winterdepressionen vorzubeugen sollte man sich im Winter überwinden an die frische Luft zu gehen und auch wenn es kalt und nass ist, die Verabredung mit Freunden nicht abzusagen. Gerade wenn man zur Winterdepression neigt, dann sollte man im Winter gezielte Sportaktivitäten ausüben und vermehrt Dinge machen die einem Spaß machen um die Depression gar nicht erst an sich heran kommen zu lassen.

Gelenkbeschwerden

Im Winter haben Menschen, welche an Gelenkbeschwerden leiden, wie beispielsweise Rheuma, deutlich mehr zu kämpfen. Auch für diese Menschen gibt es aber einige Tipps, die helfen durch den Winter zu kommen. Es gibt viele verschiedene Salben die aufgetragen werden können und außerdem sind warme Bäder in der kalten Jahreszeit bei Gelenkbeschwerden zu empfehlen. Auch Bewegung tut Erkrankten meist sehr gut! Bei Fragen zu der aktuellen Therapie im Winter kann man sich zudem an den behandelnden Arzt wenden.



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