Wie Gewürze unsere Gesundheit fördern

Zahlreiche Gewürze kommen in unserer Küche tagtäglich ganz selbstverständlich zum Einsatz: wir nutzen Pfeffer zum Verfeinern von Fleischgerichten, verwenden Oregano, Estragon oder Majoran, um Würze in Soßen zu bringen und peppen Salate mit Dill, Zitronenmelisse und Rucola auf. Doch die Gewürze sorgen nicht nur für den richtigen Geschmack, sie bereichern unsere Ernährung, fördern die Gesundheit und helfen gar beim Abnehmen.

Gewürze: natürliche Hilfsmittel beim Abnehmen

Zahlreiche Gewürze werden aufgrund ihrer positiven Wirkung auf die Gesundheit, im Speziellen auf den Stoffwechsel, bereits seit ewigen Zeiten zum Zubereiten verschiedener Gerichte verwendet. Folgende Gewürze sollten während einer Diät daher nicht fehlen:

  • Zimt
  • Ingwer
  • Zwiebel
  • Kümmel
  • Kurkuma
  • Knoblauch

  • Senfkörner
  • Chilischote
  • Gewürznelke

Die Chilischote: Verwendung & Wirkung

Chili ein scharfes Gewürz

Der Chili-Scharfmacher Capsaicin wirkt
appetitzügelnd
 

Die frischen oder getrockneten Beerenfrüchte kommen ursprünglich aus Süd- oder Mittelamerika. Dass die Pflanze nach Europa kam, verdanken wir den Spaniern. Auch in Asien und Afrika wird sie heute angebaut. Verwendet wird das Gewürz hauptsächlich zum Würzen leckerer Tomatensoßen und -suppen. Auch bei Fleischeintöpfen findet die feurige Chilischote Verwendung.

Der alles entscheidende Inhaltsstoff ist Capsaicin, der die Schärfe des Gewürzes ausmacht. Durch die Schärfe des Chilis wird der Stoffwechsel in unserem Körper angeregt. Nimmt unsere Stoffwechselaktivität zu, schwinden die Pfunde. Zudem wirkt Capsaicin entzündungshemmend, schmerzlindernd und immunsystemstärkend.

Gewürznelken: Verwendung & Wirkung

Gewürznelken fördern unsere Gesundheit

Die ätherischen Öle der Gewürznelke wirken
antiseptisch und unterstützen bei Problemen
mit der Verdauung
 

Die Gewürznelken stammen aus Indonesien von der Inselgruppe der Molukken. Heute werden sie ebenso auf Sansibar, den Comoren, Pemba und Madagaskar kultiviert. Gewürznelken passen vor allem zu Sauerkraut, Wildgerichten, braunen Soßen oder zum Fischsud. Dem Glühwein wird durch die Gewürznelke das tolle Aroma verliehen. Sie werten ebenso Obstkompotts, Ragouts diverse Brühen, Pasteten und Pilze auf.

Ätherisches Nelkenöl hat eine herz-, magen- und leberstärkende Wirkung. Beim Verzehr von Nelken wird die Verdauung gefördert. Sie animieren unseren Körper zum Abbau von Wassereinlagerungen und regulieren unsere Magen-Darm-Tätigkeit.

Ingwer: Verwendung & Wirkung

Ingwer für unsere Gesundheit

Experten sprechen dem Ingwer ähnliche
Wirkung zu wie dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure

Ingwer war ursprünglich im südlichen Asien beheimatet. Gegenwärtig wird Ingwer in allen subtropischen Klimazonen angebaut. Das Gewürz wird am besten frisch von der Knolle zum Aromatisieren von Kürbissen, Gurken und Chutneys geraspelt. In süßsauren Salaten darf der Ingwer ebenso nicht fehlen. Die chinesische und indonesische Küche kommt ohne dieses Gewürz nicht aus. Das Gewürz ist ein richtiger Allrounder für Säfte, Kompott, Rumtopf, Fleisch- und Geflügelgerichte. Gemahlen findet er bei Lebkuchen, Printen, Obstsuppen, Fruchtsalaten, Milchreis oder anderen Reisgerichten seine Anwendung. Auch sehr beliebt: Tee mit einer Scheibe Ingwer aufwerten.

Bestandteile des Gewürzes sind ätherisches Öl, neutrales Harz, Harzsäuren und Gingerol. Letzteres ist eine scharfe Substanz. Ebenso wie Chili regt Ingwer den Stoffwechsel an. Außerdem wird der Körper entwässert. Als Speisengewürz fördert die Ingwer die Verdauung. Roh ist er scharf aber wärmt hervorragend durch.

 
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