Rosen – Hautpflege aus dem eigenen Garten

Die bezaubernde Farbgebung und der betörende Duft machen Rosen zur Zierde in jedem Garten. Doch farbenfrohe Garten Rosen können mehr als nur duften. Haut und Teint reagieren auf die Öle von Rosen in Cremes und Lotionen mit einer positiven Wirkung.

Der Einsatz von Rosen in der Kosmetik

Rosen

Rosen aus dem eignen Garten als Pflege für die
Haut nutzen – Natur pur

Schon im Altertum war die schönheitsfördernde Wirkung von Rosen bekannt. Rosenöl und Rosenwasser wurden besonders oft zur Pflege des Hautbildes verwendet. Badezusätze mit Rosen als ätherische Zutaten wirken entspannend. Massagen mit Rosenblüten und Ölen verfeinern das Hautbild und regen die Durchblutung an.

Kosmetik aus Rosen des eigenen Gartens

Öle aus den Blütenblättern der Rose selbst herzustellen ist nicht möglich. Für einen Tropfen des Öls von Rosen werden circa 30 Rosenblüten benötigt. Sie werden morgens per Hand gepflückt. Mittels Destillation wird das Öl aus den Blüten gewonnen. Die Blütenblätter der Rose bieten jedoch zahlreiche kosmetische Anwendungsmöglichkeiten. Frisch oder getrocknet werden sie zur Pflege dem Badewasser beigegeben. Sie machen die Haut weich und verbreiten einen angenehmen Duft.

Rosenblüten für die Gesichtshaut

Für die Hautpflege von trockener und schlaffer Haut muss nicht extra Rosenöl gekauft werden. Ein Sud der Blütenblätter verschiedener Rosenarten besitzt eine zellerneuernde Wirkung. Für die Hautpflege werden 20 Gramm Rosenblüten mit einem Liter heißem Wasser übergossen. Der Sud muss 15 Minuten ziehen. Befeuchten Sie mit dem Rosenwasser ein kleines Handtuch und legen Sie dieses auf das Gesicht. Die Einwirkungsdauer der Hautpflege aus ätherischen Zutaten beträgt eine viertel Stunde.

Rosenwasser aus garteneigenen Rosen

Rosenwasser dient zum Desinfizieren. Es besitzt eine entzündungshemmende Wirkung und zeigt auf der Haut bei Pickeln und Akne eine gute Wirkung. Für die Herstellung von einem Liter Rosenwasser benötigen Sie 150 Gramm frische Rosenblüten aus dem Garten. Teilen Sie diese in drei gleich große Häufchen. Entfernen Sie den Stiel der Blüten und den weißen Blütenansatz. Nun beginnt die Destillation. Geben Sie das erste Drittel der Rosen in eine Schüssel und übergießen Sie die Blüten mit 0,75 Liter siedendem Wasser. Die Mischung muss eine Stunde lang ziehen. Danach wird die Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt. Nach einer weiteren Stunde wird das Wasser abgegossen und dabei aufgefangen. Wiederholen Sie den Vorgang noch zwei Mal. Nun sollten alle Rosenblüten aufgebraucht sein. Zuletzt füllen Sie das Rosenwasser in eine sterile Sprühflasche. Die Lagerung erfolgt kühl und dunkel.

Weitere Tipps zu natürlichen Schönheitsmitteln aus dem eigenen Garten gibt es hier: Erdbeerpflanzen

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