Outdoor Fitness: Der neue Trend

Fitness an der frischen Luft wird immer beliebter: Viele zieht es hinaus in die Straßen oder Parks der Stadt, um hier gesundes Workout auch ohne Personaltrainer zu betreiben. Für ein Zirkeltraining zum Beispiel kann alles genutzt werden, was der Sportler auf der Strecke findet, die er beim Outdoor Fitness entlangläuft. So werden Sitzbänke oder auch Unterstellplätze an den Haltestellen für Übungen zweckentfremdet. Viele Menschen treiben Sport lieber gemeinsam in der Gruppe. Auf dieser Weise kann Outdoor Fitness, das oft auch an ein Bootcamp erinnert, mit Gleichgesinnten gestartet werden. Viele Vereine bieten dies schon an. Hier ist es immer hilfreich, ein Probetraining zu vereinbaren.

Die Idee, die dem Outdoor Fitness zugrunde liegt

Outdoor Fitness Stretching

Outdoor Fitness liegt im Trend (c) iStock.com / Predrag Vuckovic

Den Fokus auf die natürlichen Bewegungen des Menschen legen und dabei ganz bewusst den kindlichen und ureigenen Bewegungstrieb nutzen: Das ist die Philosophie, auf die Outdoor Fitness zurückzuführen ist. Und dieser Bewegungstrieb soll nicht in einem Fitnessstudio an Geräten ausgelebt werden, sondern draußen und an allem, was im Weg steht. Die Fitness wird hierbei spielerisch gesteigert, etwa durch Klimmzüge an Bushaltestellen oder an tief genug hängenden Ästen von Bäumen am Wegesrand.

Menschen, die Outdoor Fitness starten, sehen ihre ganze Umgebung als Fitnessspielplatz an. Die Idee stammt aus Australien, Brasilien und Kalifornien, warme Länder, in denen Menschen lieber im Freien Sport treiben. Doch immer nur Joggen, Laufen oder Walken ist vielen zu langweilig geworden und auf dieser Weise werden beim Outdoor Fitness die verschiedenen Elemente in die Trainingseinheiten eingebaut, die zum Beispiel aus Zirkeltraining oder einem Schnelligkeitstraining bestehen.

In der Gruppe macht Outdoor Fitness mehr Spaß

Outdoor Fitness Klimmzuege

Das Training besteht aus verschiedenen Einheiten (c) iStock.com / AzmanJaka

Keiner muss alleine trainieren. Denn in einer Gruppe macht auch Outdoor Fitness viel mehr Spaß. Hierzu gehört Zirkeltraining für Kraft und Ausdauer. Auf einem Sport- oder Spielplatz oder im Park werden Bänke, Baumstämme, Mauern oder Geländer sinnvoll integriert, beispielsweise indem verschiedene Übungen zur Steigerung der Schnelligkeit durchgeführt werden. Ideal ist es, wenn alle Gegenstände nah beieinanderliegen. Doch hierfür sucht der Kursleiter vorab den geeigneten Platz.

Bei einem Lauf-Intervalltraining werden ebenfalls entlang der Strecke verschiedene Dinge wie Treppen, an- oder absteigende Wege, Bänke als Hindernisse und vieles mehr benötigt, die die Läufer in der Gruppe gemeinsam bewältigen. Ein Treppenlauf muss daher nicht nur ein einfacher Treppenlauf sein, es können verschiedene Variationen durchgeführt werden, indem jede Stufe oder aber auch nur jede zweite Stufe berührt werden darf. Je nach Kondition des Läufers kann dies noch gesteigert werden.

Wieso ist Outdoor Training so beliebt?

Hier sind die einzelnen Punkte, die den Erfolg des Trainings erklären:

      • Teamgeist und gegenseitige Motivation beim Outdoor Workout stehen an erster Stelle
      • Trainings sind immer abwechslungsreich
      • die gelungene Kombination aus Herausforderung, Spaß und Bewegung unter freiem Himmel mit Gleichgesinnten ist eine ideale Voraussetzung für Erfolg

 

Trainingsablauf

Outdoor Fitness Treppenlaufen

Abwechselnde Übungen fordern heraus (c) iStock.com / portishead1

Ort und „Geräte“ ändern sich beim Outdoor Fitness von einer Trainingseinheit zur anderen. Der Ablauf bleibt dabei jedoch oft gleich und wird den Wünschen und sportlichen Zielen der Teilnehmer angepasst. In der Regel besteht das Outdoor Fitness Training aus folgenden Phasen:

      • Begrüßung
      • Aufwärmen
      • Hauptteil (z. B. Training mit Theraband, Zirkeltraining, Training mit dem eigenen Körpergewicht etc.)
      • Abkühlen und Stretchen
      • Verabschiedung

 

Da der Hauptteil abwechselnd gestaltet werden kann, werden dem Körper beim Outdoor Fitness jeden Tag aufs Neue Herausforderungen geboten. Je nachdem, welcher Schwerpunkt für das Training ausgewählt wird, können verschiedene Muskelgruppen belastet werden. Hier muss sich der Körper, genau wie beim Kursplan in einem Bootcamp, auch wieder neu einstellen, erhält andere Reize. Und gerade das ist es, was das Outdoor Fitness ausmacht. Hinzu kommt die frische Luft, die eine erhöhte Sauerstoffzufuhr begünstigt sowie die Aufnahme von Vitamin D durch den vermehrten Aufenthalt im Licht. Gerade für Menschen, die am Tag viel Sitzen und schlechte Raumluft einatmen, wird Outdoor Fitness immer beliebter. Auf diese Weise kann die Gesundheitsförderung durch Sport mit der Lust nach Natur und Auspowern nach einem stressigen Arbeitstag kombiniert werden.

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