Es wird immer wieder darüber diskutiert, ob Laufen im Winter wirklich gesund ist. Unumstritten ist, dass Laufen an der frischen Luft gut für Körper, Geist und unsere Seele ist. Und Mediziner raten, sich mindestens 30 Minuten am Tag zu bewegen, egal ob Sommer oder Winter. Also was gibt es besseres, als beides zu verbinden und an der frischen Luft auch im Winter Laufen zu gehen. Daher finden Sie hier nun wichtige Lauftipps fürs Laufen im Winter.

Laufen im Winter

Mit der richtigen Bekleidung ist das Laufen zu jeder Jahreszeit möglich (c) Istock.com/ Maridav

Laufen im Winter an der frischen Luft

Grundsätzlich regt Bewegung bzw. Laufen unseren Kreislauf und die Durchblutung an und stärkt unseren Herzmuskel. Sportler neigen auch weniger zu Krankheiten, wie Diabetes, Arteriosklerose oder sogar Krebs. Ebenso kann Laufen Stress Symptome reduzieren und bietet einen wunderbaren Ausgleich zum Alltag. Das Lauftraining an der frischen Luft fördert die Durchblutung der Lunge und die frische Luft bekämpft Müdigkeit. Denn das natürliche Licht, auch im Winter, regt die Produktion des Hormons Serotonin an, dieses wirkt stimmungsaufhellend. Gerade zwischen den Jahreszeiten haben nämlich viele Menschen mit Müdigkeit zu kämpfen.

Wie schädlich ist Laufen im Winter wirklich

Nun ist ja leider nicht immer schönes Wetter und den Schweinehund für das Laufen im Winter zu überwinden ist gar nicht so leicht. Aber Ausreden gibt es fürs Laufen im Winter nicht, für gesunde Menschen ist das Joggen auch bei Minusgraden kein Problem. Laufexperten sagen, bis minus 12 Grad kann man sich ohne Bedenken in die Laufschuhe und Kälte schwingen. Wer unter Herzproblemen oder Asthma leidet sollte bei sehr niedrigen Temperaturen aufs Laufen dann aber verzichten. Natürlich sollte man beim Laufen nicht frösteln, sondern sich gegen die Kälte im Winter schützen. Jeder Läufer reagiert anders und empfindet Kälte beim Laufen unterschiedlich. Dadurch, dass die Sportbranche so boomt, ist auch die Auswahl an Geschäften mit Sportbekleidung groß. So können Sie beim Fachhandel für Sportartikel bis hin zum Discounter Ihre Kleidung kaufen. Den Unterschied merken Sie vor allem im Preis. Mit folgender Laufbekleidung sind Sie bestens fürs Laufen im Winter ausgestattet.

Unsere Lauftipps für das Laufen im Winter:

  • Mütze oder Stirnband
  • Schal
  • Dicke atmungsaktive Laufjacke
  • Thermolaufhose
  • Laufunterwäsche
  • Dünne Handschuhe
  • Passende Laufschuhe, eventuell auch Laufschuhe mit einem tieferen Profil
  • Reflektoren fürs Laufen bei Dunkelheit

Nutzen Sie beim Laufen das Zwiebel-Prinzip! Das heißt ziehen Sie fürs Laufen mehrere Schichten übereinander an. Wird es Ihnen bei Joggen zu warm, können Sie nämlich ganz einfach eine Schicht wieder ausziehen. Und wenn Sie dann wieder frösteln, können Sie ganz einfach wieder etwas überziehen. Beispielsweise können Sie ein Funktionsshirt, dadrüber ein langärmliges Oberteil oder auch Pullover und dadrüber eine Laufjacke anziehen. Achten Sie bei Ihrer Laufkleidung auch immer darauf, dass sie die Temperaturen gut reguliert und die Kleidung atmungsaktiv ist. Da Läufer und Läuferinnen beim Joggen einen Großteil der Wärme über den Kopf abgeben, ist es für jeden Sportler sinnvoll, während des Lauftrainings eine atmungsaktive Mütze zu tragen. Ratsam ist es zudem, dass man den Schal auch über den Mund zieht.

Die richtige Atemtechnik

Als Läufer merkt man, wie die kalte Luft beim Joggen in den Atemwegen brennt. Das liegt dran, dass die kalte Luft unsere Atemwege während des Wintertrainings reizt. Atmen Sie bei kaltem Wetter während des Lauftrainings also besser durch die Nase. Atmet man durch den Mund, trocknet dies die Schleimhäute stärker aus. Dadurch kann man schneller einen Husten und Bronchitis bekommen. Hat man sich bereits eine Erkältung oder Grippe aufgeschnappt, dann sollte das Lauftraining unbedingt unterbrochen werden und erst wieder begonnen werden, wenn man vollkommen genesen ist.Und seien Sie beim Laufen im Winter natürlich vorsichtig, wenn die Laufstrecken mit Schnee oder Eis bedeckt sind. Auch die frühe Dunkelheit kann im Winter zur Gefahr werden, daher wählen Sie eher bekannte Laufstrecken fürs Laufen im Winter.

Alternativen für das Laufen in der Winter-Kälte

Laufen im Winter auf dem Laufband

Eine Alternative fürs draußen Laufen im Winter kann das Laufband sein. (c) istock.com/ Deklofenak

Je mehr man seinen Körper während des Lauftrainings belastet, desto mehr atmet man kalte Luft ein. Daher sollte der Trainingsplan fürs Laufen im Winter auf Intervallläufe oder große Anstrengungen verzichten. Auch sollte die Laufstrecke nicht zu lang sein. Generell sollte man beim Laufen im Winter auf seinen Körper hören, der wird einem schon sagen, wenn es zu kalt ist. Wer sich aber auf keinen Fall bei Kälte warm anziehen möchte um draußen zu trainieren, aber seinen Trainingsplan nicht aussetzen möchte, dem bleibt wohl nur die Alternative sich in einem Fitnessstudio anzumelden. Dort können Sie das Laufband fürs Joggen nutzen oder Sie kaufen sich ein eigenes Laufband für zu Hause.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit während der kalten Jahreszeit auf andere Sportarten umzusteigen. Beispielsweise kann man Handball, Tennis oder auch Fußball in der Halle spielen. Generell ist es sogar ratsam seinen Trainingspläne durch andere Sportarten bzw. ein Krafttraining zu ergänzen, das schafft Abwechslung und wichtige Muskeln fürs Laufen können gezielt trainiert werden, aber eben auch die Muskel, die durch das Laufen nicht bzw. weniger beansprucht werden.

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