Goji Beere – vitaminreiche Kost aus Asien

Die Goji-Beere (Lycium barbarum) wird handelsüblich auch Wolfsbeere oder Glücksbeere genannt, korrekt übersetzt heißt sie aber Bocksdornfrucht. Sie zählt zu der Familie der Nachtschattengewächse, zu der auch Tomaten, Paprika und Kartoffeln gehören.

Der Ursprung der vitaminreichen Beere

Aufgrund ihrer Nähr- und Vitalstoffe gilt die rote Strauchfrucht besonders in China, Tibet und der Mongolei, ihren natürlichen Herkunftsländern, als Superfrucht schlechthin – aus diesem Grund widmeten die Chinesen der Goji Beere sogar einen eigenen Nationalfeiertag. Aber auch in Europa gewinnt die Beere immer mehr Zuspruch. Der geringe Fettanteil und die vielen Vitamine machen die Goji Beere besonders als „Nahrungsergänzung“ während einer Diät attraktiv, wobei Viele den hohen Anteil an Zucker (Fructose) unterschätzen! Auf www.gojibeeren.net findet man neben leckeren Rezepten für die Verwendung der Goji-Beere auch weitere Informationen zu ihren Eigenschaften und ihrer Verköstigung.

Goijjbeeren aus China

So sehen sie aus, die Gojibeeren

Warum wird die Goji Beere so sehr geschätzt?

Das liegt vor allem an der gesundheitsfördernden Wirkung der Goji Beere. Ihr Vitamin- und Mineralstoffgehalt, verglichen mit anderen Früchten, soll kaum zu übertreffen sein. Ihr Reichtum an Schutz- und Heilstoffen wie etwa bestimmten Carotinoiden, die nach neueren Erkenntnissen nicht nur das Sehen verbessern, sondern ebenso Entzündungen entgegenwirken und die Immunabwehr stärken sollen, machen die Goji Beere zum begehrten Gut.

Inhaltsstoffe der Goji Beeren in %

Neben den Hauptinhaltsstoffen:

  • Fett: 0,45 %
  • Ballaststoffe: 21,0 %
  • Zucker: 42,0 % (davon 31% Polysaccharide)
  • Proteine: 15,6 % (19 Aminosäuren incl. aller essenziellen)



enthalten die Früchte:

  • B Vitamine: B1, B2, B3
  • Mehr Vitamin C als Orangen
  • Mineralische Elemente: Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor

und eine beträchtliche Anzahl an Spurenelementen wie:

Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Silber, Zinn, Germanium, Nickel, Kobalt oder Lithium, um nur einige zu nennen.

Neben den bereits erwähnten Carotinoiden (einschließlich Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Zeaxanthin und Lutein) als bioaktive Substanzen sind in den Goji Beeren noch diverse Polyphenole, etwa Ellagsäure, enthalten, die im Körper eine besonders hohe antioxidative Wirkung zeigen (Radikalfänger).

Die Wunderbeere im Einsatz

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Goji bis heute Bestandteil zahlloser Kräutermischungen und Rohsäfte, in der Küche mischt man die kleinen süßen Wolfsbeeren in Suppen, Soßen und Eintöpfe. Verzehren lassen sie sich natürlich auch in getrockneter Form wie Rosinen – oder man bereitet Tee, Kaffee, Weine, Liköre und Essig aus ihnen zu. Die Beeren können die Ernährung bereichern und viel Gutes bewirken, allerdings, so die meisten Ernährungswissenschaftler, würden einheimische Früchte das gleiche Ergebnis bewirken können.

Qualität hat ihren Preis

Hauptanbaugebiet der Bocksdornfrüchte und weltweiter Exporteur ist die autonome chinesische Provinz Ningxia im Norden der Volksrepublik. Dort werden die nährstoffreichen Beeren optimal mit Löss aus dem Gelben Fluss versorgt, was sie zu den qualitativ hochwertigsten der Welt macht. Beim Kauf von Goji Beeren sollte man deshalb auf ihre genaue Herkunft achten, weil man nur dann sicher gehen kann, dass die gebotene Qualität den oftmals respektablen Preis rechtfertigt.

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