Die vegane Ernährungspyramide

Mehr und mehr Menschen entschließen sich dazu, mit einer veganen Ernährung zu beginnen, da diese oftmals als besonders gesund bezeichnet wird. Weiterhin empfinden viele Menschen den Tieren gegenüber ein Schuldgefühl, da für die Herstellung von Fleisch und anderen Tierprodukten wie Milch, Käse oder Eier viele Tiere leiden müssen. Zwar lässt sich nicht pauschal sagen, dass eine vegane Ernährung die gesündeste ist, doch auch die Vorurteile gegenüber dieser Ernährung – es würden bestimmte Vitamine oder Proteine fehlen – können nicht bestätigt werden.

Vegane Lebensmittel

Beispiele für vegane Lebensmittel

Einen guten Überblick über die vegane Ernährung bietet einem die vegane Ernährungspyramide, denn diese verdeutlicht die unterschiedlichen Ebenen einer solchen Ernährung und wie oft bestimmte Produkte zu sich genommen werden sollten.

Der Aufbau der veganen Ernährungspyramide

Es gibt natürlich ganz unterschiedliche Formen der veganen Ernährungspyramide, da es immer wieder Meinungen über bestimmte Einteilungen gibt. Im Allgemeinen lässt sich die vegane Ernährungspyramide jedoch in 6 Stufen einteilen, die wie folgt aufgebaut sind:

  • Basis – Wasser
  • Ebene 1 – Obst & Gemüse
  • Ebene 2 – Stärkehaltige Produkte
  • Ebene 3 – Eiweißhaltige Lebensmittel
  • Ebene 4 – Öle, Fette & Salz
  • Ebene 5 – Snacks & Alkohol

Dabei ist auch bei der veganen Ernährungspyramide zu beachten, dass je höher man in der Pyramide nach oben schreitet, desto weniger sollte von den jeweiligen Produkten zu sich genommen werden.

  • Wasser

    Die Basis dieser Pyramide bildet das Wasser, denn nur wenn man eine ausreichende Menge an Flüssigkeit zu sich nimmt, kann der Körper funktionieren. Empfohlen ist eine Menge von circa 2,5 Liter, wobei man bei einer starken, sportlichen Betätigung noch mehr trinken sollte. Dabei sollte man vornehmlich Mineral-, Leitungswasser oder Tee zu sich nehmen, da diese Getränke die wenigsten Kalorien besitzen und auch mit einer veganen Ernährung konform sind.

  • Ebene 1 – Obst & Gemüse
  • Obst und Gemüse bilden einen wichtigen Teil der veganen Ernährungspyramide, denn man sollte pro Tag jeweils 3-4 Portionen dieser Lebensmittel essen. Sie versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen und sorgen so dafür, dass man sich fit und gesund fühlt. Zu dem sind ballaststoffreiche und gesunde Nahrungsmittel gut für die inneren Organe, wie zum Beispiel den Verdauungstrakt.

  • Ebene 2 – Stärkehaltige Produkte
  • Die stärkehaltigen Lebensmittel umfassen beispielsweise Vollkorn- oder Getreideprodukte wie Brot, Reis und Nudeln. Aber auch Kartoffeln machen einen wichtigen Aspekt dieser Ebene aus, die auch noch großzügig gegessen werden sollte. Eine zu hohe Zunahme von Stärke kann jedoch zu Diabetes II führen, weshalb Obst & Gemüse die Grundlage bilden sollten.

  • Ebene 3 – Eiweißhaltige Lebensmittel
  • Da Veganer auf Milch verzichten, haben sie oftmals einen Mangel am Vitamin B12. Dieses kann jedoch durch Sojaprodukte oder Nüsse erhalten werden. Gerade Sojaprodukte stellen einen optimalen Ersatz zu Milchprodukten dar und sind um einiges gesünder.

  • Ebene 4 – Öle, Fette & Salz
  • Diese Produkte sollten im Allgemeinen eher sparsam zu sich genommen werden. Gerade Jod wird in Deutschland sehr stark konsumiert, wobei eine hohe Menge zu gesundheitlichen Schäden führen kann.

  • Ebene 5 – Snacks & Alkohol
  • Diese Produkte bilden die Spitze der veganen Ernährungspyramide und im Optimalfall sollte man sie gar nicht zu sich nehmen. Es ist jedoch gegen einen gelegentlichen Snack oder ein Glas Alkohol nichts einzuwenden, solange es in geringen Maßen konsumiert wird.

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